Windows XP ist in der Lage, mit einem kleinen Trick den Bootvorgang zu beschleunigen. Alle für das Booten relevanten Daten werden dafür auf der Festplatte physikalisch zusammengefaßt.

Das bedeutet, dass die Daten bzw. Dateien alle direkt hintereinander auf der Festplatte abgelegt werden. Das hat den Vorteil, dass die Lese- und Schreibköpfe während des Bootvorganges hintereinander die Daten auslesen und dadurch entsprechend Zeit eingespart wird.

Windows XP macht das jedoch nicht automatisch und so müssen wir Windows XP, mit Hilfe unserer Registry, mal wieder dazu “zwingen”.

Hinweis:

Bevor Sie Änderungen an der Windows Registry durchführen, erstellen Sie zur Sicherheit einen Wiederherstellungspunkt.

Wie das geht, erfahren Sie hier.

Bitte berücksichtigen Sie folgende Hinweise, bevor Sie Änderungen an der Registry vornehmen:

  • fehlerhafte Änderungen können dazu führen, das Windows nicht mehr startet!
  • sichern Sie die Registry bevor Sie Änderungen vornehmen!
  • vergewissern Sie sich, den richtigen Registry-Key anzupassen!

Beachten Sie auch diese zugehörigen Artikel!

Öffnen Sie den Registry Editor und gehen zu folgenden Eintrag:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Dfrg\BootOptimizeFunction

Ist dort der Eintrag “Enable” mit einem “Y” versehen, unterstützt Windows XP bereits die Boot-Defragmentierung. Ist der Wert “N” zu sehen, ändern Sie diesen auf “Y”.

Speichern Sie die Änderungen an der Registry und starten Ihren Rechner neu. Ab sofort werden die Relevanten Daten und Dateien zusammengefaßt und das Booten von Windows XP sollte spürbar schneller gehen.