Nachdem ich gut 20 Jahre nicht mehr in Florida war, war es nun mal wieder an der Zeit diesen schönen Flecken Erde zu besuchen. Damals hatte ich keine Gelegenheit auf die Keys zu kommen und von daher war diesmal klar, dass es auch nach Key West gehen muss. Da ich noch ein paar Freunde in Chattanooga besuchen wollte und es gerade einen günstigen Flug nach Atlanta gab, startete und endete der Trip also in Atlanta.

Atlanta

Wenn man schon einmal in Atlanta ist, sollte man sich ja auch das ein oder andere angucken. Also auf zu World of Coca Cola um den kleinen braunen Muntermacher einen Besuch abzustatten. Wer Lust hat, kann sich den ganzen Tag hier aufhalten und jede Menge Coca Cola aus aller Welt probieren. Ob das auf Dauer aber der Magen mitmacht ist eine andere Frage. Ganz in der Nähe ist dann auch CNN. Es lohnt sich, die gut 1 stündige Tour mitzumachen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Auch wenn CNN Weltweit zahlreiche Studios unterhält, die Basis wurde in Atlanta gelegt. Abschließend noch ein kleiner Abstecher zum olympischen Park, bevor es mit dem Mietwagen Richtung Golf von Mexico geht. Für Atlanta sollte man sich schon etwas Zeit nehmen, eine wirklich tolle Stadt und mit der Lennox Square Mall gibt es hier auch das größte Einkaufszentrum Georgias.

Pensacola / Pensacola Beach

Die Einheimischen bezeichnen ihren Strand als den weißesten der Welt und ich möchte ihnen hier nicht wiedersprechen. Das schöne ist auch, dass trotz 35 Grad der Sand kein bisschen heiß ist. Der Nachteil ist, er reflektiert ungemein und man sollte auch den Sonnenschutz entsprechend gewählt haben. Pensacola Beach ist in jedem Fall einen Abstecher wert.

Saint Petersburg

Saint Petersburg ist die Sunshine City von Florida. Die viertgrößte Stadt Floridas ganz in der Nähe von Tampa Bay ist in jedem Fall einen Abstecher wert. Wer den berühmten Pier (mit der umgedrehten Pyramide) in Saint Petersburg noch einmal bewundern will, sollte sich allerdings beeilen. Der Abriss ist beschlossen und auch Besucher dürfen leider nicht mehr zum Pier.

Everglades

In unserem Hotel in Naples haben wir dann auch einen entscheidenden Hinweis für die Everglades erhalten. Da der Anhinga Trail aufgrund eines Streikes leider geschlossen war, sollte es wenigstens eine Airboat Tour sein. Der Tipp das bei Wootens zu machen war genial und ich kann das nur empfehlen. Abraten kann ich von den vielen illegalen Airboat Touren, die mit großen Werbetafeln auf sich aufmerksam machen. Wer sich in die Everglades begibt, wird automatisch ein Teil der Nahrungskette und dann sollte man schon jemanden bei sich haben, zu dem man auch entsprechendes Vertrauen hat.

Key West

Nachdem wir die Everglades erfolgreich gemeistert hatten, ging es weiter nach Key West. Die Fahrt über die Keys ist lang aber dafür kommt man durch eine wunderschöne Landschaft. Schön wird es ab Islamorada. Dieser Ort ist wirklich sehr nett, zwischen Palmen und kleineren Sandstränden gibt es hier viele Restaurants und Läden. Sehr oft haben wir mit unserem Cabrio einfach mal angehalten um die Schönheit der Keys zu bewundern. In Key West selber ist es schon fast ein bisschen karibisch, auch wenn es touristisch sehr voll ist. Ein Besuch am Southernmost Point an der South Street oder das Hemmingway Haus sollte man in keinem Fall verpassen. “It’s a must” würde der Amerikaner sagen.

Für die Sportbegeisterten kann ich in jedem Fall eine Fahrt mit dem Jet Ski empfehlen. Zeit sollte man sich auf Key West in jedem Fall nehmen, den auch die Stadt mit ihrem Historic District hat neben alten Gebäuden auch eine Menge guter Restaurants und Bar zu bieten. Unerlässlich ist aber der abendliche Sonnenuntergang, wenn die kleinen Boote, Segler oder auch größere Yachten den Sonnenuntergang vom Meer aus begleiten.

Discovery Cove, Orlando

Ein tolles Erlebnis, wenn auch nicht ganz günstig, ist der Besuch in der Discovery Cove, Orlando. Schon früh morgens bilden sich lange Schlangen, aber die Anzahl der Besucher ist begrenzt und im Park selber verläuft es sich ganz schnell. Für viele ist es das Highlight eines Urlaubes mit Delfinen schwimmen (ja das muss extra gezahlt werden). Natürlich kann man sich nicht darüber streiten, ob das eine artgerechte Haltung ist – sie ist es nicht – aber man darf es sich auch nicht so vorstellen, als wenn es da ein Schwimmbecken gibt, wo ein paar Delfine sind und man einfach baden geht. Das Schwimmen mit den Delfinen dauert eine gute 1/2 Stunde und es sind gut 6 Personen in der Gruppe. Neben dem Schwimmen mit Delfinen gibt es noch ein künstlich angelegtes Riff mit Riesenrochen und vielen weiteren tropischen Fischen, in dem man schnorcheln kann.

Disney World, Orlando

Disney World in Orlando umfasst die Themenparks: Magic Kingdom, Epcot, Disney’s Hollywood Studios und Disney’s Animal Kingdom. Dazu noch zwei Wasserparks: Disney’s Typhoon Lagoon und Disney’s Blizzard Beach Water Park. Da die Zeit einfach nicht da war alle Parks zu besuchen, ging es ins Magic Kingdom (zumal ich da auch vor über 20 Jahren schon einmal war). Schnell noch die Menschenmenge an der Eintrittskasse hinter sich lassen um dann mit dem Boot in den Park zu kommen. Endlich da, steigt dann auch schon die Freude und ehe man sich versieht ist man wieder Kind. Ein unglaublich schöner Park, Donald, Pluto, Micky und Mini sind irgendwie immer Präsent und nun hat man auch die Möglichkeit mal ein Foto mit den Figuren zu machen (auch wenn man dafür 2 Stunden anstehen muss). Apropos anstehen, dass muss man bei jeder der Attraktionen. Es gibt einen so genannten Fastpass – das Geld sollte man in jedem Fall investieren – ohne denn wird das Erlebnis schnell zu extremen Geduldsprobe in der Schlange. 15 oder waren es 16 Stunden später geht es dann wieder mit den ganzen Menschen wieder aus dem Park. Ein tolles Erlebnis, auch wenn man nicht mehr mit jeder Attraktion fahren muss.

Seaworld, Orlando

Auf geht es in den Seaworld Park. Wenn man schon der Meinung ist, das die Discovery Cove keine artgerechte Haltung der Tiere ist, bekommt man in Seaworld mehr oder weniger einen Schock fürs Leben. Nun gut, man weiß ja auf was man sich einlässt, aber vor 20 Jahren hatte ich da irgendwie einen anderen Blick, oder vielleicht eine andere Einstellung zu dem Thema. Wie dem auch sei, der Park ist schön und es ist der gute Wille der Betreiber zu erkennen. Natürlich lässt man sich von den Shows begeistern und es ist auch wirklich beeindruckend diese Tiere mal zu sehen (insbesondere die Orcas), aber trotzdem bleibt ein kleiner Beigeschmack. Damals sind die Trainer noch mit den Orcas zusammen ins Wasser gegangen, heute nicht mehr (das hat wohl auch seinen Grund).

Hilton Head Island

Hilton Head Island liegt im Bundesstaat South Carolina und ist die zweitgrößte Insel der US Ostküste. Obwohl eine Menge Prominente auf Hilton Head Island ihren Wohnsitz (oder Zweitwohnsitz) haben, sind die Preise noch relativ normal. Eine wirklich schöne Insel, die gut mit dem Fahrrad zu erkunden ist. Das außergewöhnliche an Hilton Head Island ist, dass man hier in freier Natur mit Delfinen schwimmen kann, man muss nur etwas weiter Rausschwimmen. Natürlich ist auch entsprechende Vorsicht geboten, denn auch Haie sind vor Hilton Head zu finden. Hilton Head Island lädt aber nicht nur zum Schwimmen ein, sondern auch Golfspieler können sich hier richtig austoben (gut 20 Plätze finden sich hier). Wer weder mit dem Fahrrad noch mit den Golfspielen etwas anfangen kann, nutzt die breiten weißen Strände für ausgiebige Spaziergänge. Am Abend stehen dann unzählige Restaurants und Bars zur Verfügung in denen die Gastfreundschaft nicht nur eine Worthülse ist.

Walt Disney World Resort.
SeaWorld Orlando.
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Key West.
Pensacola Beach.
Everglades.
Key West.
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